M.Sc. Alexander Dottei

Raum: I/16
Tel: +49 381 498 9427
Fax: +49 381 498 9402
Email: alexander.dottei(at)uni-rostock.de

Curriculum Vitae

Curriculum Vitae

  • 2011-2014 Bachelorstudium des Maschinenbaus an der Universität Rostock
  • 2014-2016 Masterstudium des Maschinenbaus an der Universität Rostock
  • Seit 2016 Mitarbeiter am Lehrstuhl für Technische Thermodynamik 
Forschungsthemen

Forschungsthemen

eta-up

Steigerung des Gesamtnutzungsgrades und Reduzierung der Reibverluste am mittelschnelllaufenden Dieselmotor

Schiffsmotoren sind im Bereich der Energiemaschinen für ihre robuste Standfestigkeit und hohen Wirkungsgrad bekannt. Bedingt durch ihre Bauweise sowie die stetige Verbesserung des Brennverfahrens können so, im Vergleich zu gängigen PKW Applikationen, Wirkungsgradvorsprünge generiert werden. In aktuellen Studien zum Wirkungsgradvergleich unterschiedlicher Motorenkategorien (Eilts, FVV) zeigen, dass PKW-Dieselmotoren deutlich geringere Reibverluste aufweisen als Großmotoren. Maßnahmen wie optimierte Reibpaarungen (Kolben/Kolbenring/Laufbuchse), neuartige Lagerwerkstoffe oder reibungssenkende Schmieröle wurden bereits zur Verbesserung des mechanischen Wirkungsgrads erfolgreich in den Markt eingeführt. Damit konnten speziell die PKW- und LKW-Dieselmotoren den Wirkungsgradvorsprung der Großmotoren reduzieren. Im Ergebnis sind die Reibungsverluste zw. Reibmitteldrücke moderner Fahrzeug-Dieselmotoren heute nur noch etwa halb so groß wie bei aktuellen mittelschnelllaufenden Schiffsdieselmotoren.

Im Rahmen des zu beantragenden Projekts sollen Maßnahmen erforscht und entwickelt werden, die es erlauben die Reibverluste von aktuellen mittelschnelllaufenden Schiffsmotoren signifikant zu senken und den Gesamtnutzungsgrad dieser Motoren auch in Schiffsanwendungen auf ein Niveau zu heben, dass heute nur von schnelllaufenden Diesel und Gasmotoren in Anwendungen als Block-Heiz-Kraftwerk erreicht wird. Im Ergebnis soll damit eine deutliche Senkung des primären Energiebedarfs der Schiffe bei unveränderten Leistungsparametern und damit einhergehend eine signifikante Reduzierung der betriebsbedingten Emissionen erreicht werden. Für die Anwendung am mittelschnelllaufenden Schiffsmotor müssen technische Lösungen, die in den vergangenen Jahren an schnelllaufenden Motoren untersucht wurden, hinsichtlich ihrer Effektivität neu bewertet werden. Weiterhin sollen neuartige, für den Mittelschnellläufer geeignete Versuchsmethoden zur genauen Bestimmung einzelner Reibungsverluste erforscht werden.